Dr. med. Volker M. Kroll - Dr. med. Stefan Schöppner

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Allergologie

Die Allergologie befasst sich mit Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Allergien.

 

Was ist eine Allergie?

Allergien sind Überreaktionen des körpereigenen Abwehrsystems auf körperfremde, eigentlich ungefährliche Stoffe.

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Wie häufig sind Allergien?

Allergien gehören zu den häufigsten Erkrankungen in den Industrienationen mit rapide zunehmender Häufigkeit. Schätzungsweise leidet aktuell fast jeder dritte Mitbürger in Deutschland und Europa an einer Allergie.

Warum nehmen allergische Erkrankungen zu? Diese Frage ist noch nicht abschließend geklärt. Erbliche Faktoren spielen ebenso eine Rolle wie veränderte, zunehmende hygienische Umweltbedingungen, veränderte Ernährungsgewohnheiten und selteneren Befall durch Parasiten. Luftschadstoffe haben wahrscheinlich ebenso einen schädlichen Effekt.

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Was sind häufige Auslöser von Allergien?

Häufige Allergene sind:

  • Baum- und Gräserpollen
  • Hausstaubmilben
  • Haustiere, insbesondere Katzen
  • Insektengifte, vor allem Wespen und Bienen
  • Medikamente
  • Lebensmittel wie zum Beispiel Nüsse oder Meeresfrüchte
  • Kontaktallergene, zum Beispiel Nickel

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Wie entsteht eine Allergie?

Auslöser der Allergien sind in der Regel tierische oder pflanzliche Eiweiße (einschließlich Pilzeiweiße), seltener Metalle oder chemische Stoffe (z.B. Isocyanate oder Färbemittel).

Diese eigentlich harmlosen Stoffe treten entweder über die Haut, Schleimhäute der Atemwege oder des Magen-Darm-Trakts in Kontakt mit dem menschlichen Körper, oder werden injiziert (z.B. Medikamente oder Insektengifte). Der Fremdstoff wird in den Körper aufgenommen, vom Abwehrsystem(Immunsystem) verarbeitet und fälschlicherweise als gefährlich eingestuft und gespeichert. Dieser Vorgang wird als Immunisierung bezeichnet, der Fremdstoff ist das Allergen. Bei einem erneutem Kontakt mit dem Stoff reagiert das Immunsystem mit einer Überreaktion, welche die allergischen Beschwerden auslöst. Die Beschwerden treten in der Regel am Kontaktorgan (z.B. Nase und Augen bei Pollenallergikern) auf, können aber auch weitere, entfernte Organe betreffen und im schlimmsten Fall in einem Herz-Kreislaufversagen münden (sogenannter anaphylaktischer Schock).

Die familiäre Neigung zur Sensibilisierung und das gehäufte Auftreten der 3 Krankheitsbilder Heuschnupfen, Neurodermitis und allergisches Asthma wird als Atopie bezeichnet.

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Was sind Kreuzallergien?

Manche Substanzen, die in bestimmten Lebensmitteln enthalten sind, können eine Verwandtschaft mit den Allergieauslösern von Pollen aufweisen und lösen so nach Nahrungsaufnahme entsprechende Beschwerden aus.

Baumpollen (z.B. Hasel, Erle & Birke)

  • Kernobst (Apfel, Birne), Steinobst (Pfirsich, Aprikose, Kirsche), Haselnuss, Walnuss, Kiwi, Litschi, Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Erdnuss, Sellerie, Karotte, Kartoffel, Anis, Mandel, Kürbiskerne, viele Gewürze

Kräuterpollen (z.B. Beifuß)

  • Sellerie, Kamille, Anis, Karotte, Paprika Gurke, Melone, Muskat, Pfeffer, Ingwer, Zimt, viele Gewürze

Gräser und Roggen

  • Sojamehl, Getreidemehl, Erdnuss, Kartoffel, Tomate, Bohnen, Erbsen

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Sind alle Nahrungsmittelunverträglichkeiten Allergien?

Definitiv Nein! Neben echten Allergien spielen so genannte Pseudoallergien, Störungen der Verdauungsenzyme (Intoleranzen wie Laktoseintoleranz), weitere Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und auch der Reizdarm eine große Rolle.
Die oft aufwändige Diagnosestellung erfordert in der Regel eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Gastroenterologen oder Dermatologen.

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Bei welchen allergischen Beschwerden können wir Ihnen helfen?

Allergische Reaktionen können vielfältige Symptome auslösen, zum Beispiel:

  • Unerklärlicher Fliessschnupfen oder verstopfte Nase
  • Niesreiz oder Niesattacken
  • Augenjucken, Augentränen
  • Gaumenjucken, -schwellung und –rötung
  • Anfallsartige Luftnot nach Allergenkontakt
  • Kollaps und allergischer Schock
  • Übelkeit, Magenkrämpfe, Durchfall
  • Hautausschlag

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Was sind die häufigsten allergischen Krankheiten?

  • Allergische Nasen- und Bindehautentzündung, die sogenannte allergische Rhinitis und Konjunktivitis
  • Allergisches Asthma bronchiale
  • Orales Allergiesyndrom, Kreuzallergien und Nahrungsmittelallergien
  • Allergische Reaktionen vom verzögerten Typ (z.B. Vogelhalterlunge oder Kontaktallergien)
  • Allergische Hauterkrankungen, Nesselsucht
  • Angioödem, eine starke Haut- und/oder Schleimhautschwellung
  • Allergischer oder anaphylaktischer Schock

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Mit welchen Untersuchungsverfahren können wir bei Ihnen Allergien nachweisen oder ausschließen?

In unserer Praxis stehen moderne und klassische Verfahren der Diagnostik zur Verfügung:

  • Pricktestungen
  • Subcutantestungen
  • Epicutantestungen
  • Immunologische Labordiagnostik im Blut
  • Provokationsverfahren mit Allergenen

Gelegentlich wird zur Diagnostik oder Therapie die Zusammenarbeit mit dermatologischen oder HNO-ärztlichen Fachkollegen erforderlich.

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